Inline Schwungbahn

Diese Variante der Putt-Schwungbahn besitzt viele Namen. Um Mißverständnisse zu vermeiden, möchte ich Ihnen vorab einige Bezeichnungen nicht vorenthalten. Diese finden so auch des öfteren in einschlägiger Fachliteratur Verwendung. Putter-world wird im Folgenden aber von der Inline Schwungbahn bzw. dem Inline Schwung sprechen.

Viele Bezeichnungen – ein Prinzip

Inline Schwung, Online Schwung, Straight-Back und Straight-Through Schwung und Square to Square Schwung vereinen alle samt dasselbe Prinzip.

Ein Inline Schwung führt den Putterkopf gerade auf der Ziellinie zurück, und auch gerade wieder nach vorne. Die Schlagfläche bleibt während des gesamten Schwungs square zur Richtung des beabsichtigten Putts bzw. zur Ziellinie.

Vereinfacht ausgedrückt, verfolgt der Putter eine gerade Schwungbahn, wobei sich der Putterkopf bei dieser Art des Schwungs nicht verdreht.

  • Putterkopf schwingt linear zurück und nach vorn
  • Schlagfläche bleibt immer square

Vorteile des Inline Schwungs

Im direkten Vergleich zum Inside to in Schwung ist der Inline Schwung fehlerverzeihender, da stabiler in der Richtung. Durch den linearen Backswing und Follow Through wird die Rotation der Schlagfläche unterbunden, was einen konstanten Schlagflächenwinkel im Treffmoment zur Folge hat. Bälle starten leichter auf der korrekten Linie und bekommen seltener Sidespin übertragen.

  • richtungsstabil
  • fehlerverzeihend
  • unabhängiger vom Timing

Nachteile einer Inline Schwungbahn

  • eher unnatürliche Bewegung
  • schwierigere Distanzkontrolle bei langen Putts
  • erfordert mehr Trainingsaufwand

Tipp zum richtigen Puttermodell

Besonders gut sind Face-Balanced oder Center-Shafted Putter für diese Art der Schwungbahn geeignet. Die ausgeglichene, neutrale Kopfgewichtung dieser Putter unterstützt die geradlinige Bewegung und ist auch bei nicht mittig getroffenen Bällen äußerst fehlerverzeihend.

Folgende Spieler verwenden den Inline Schwung

Loren Roberts, Greg Norman, Lee Janzen, George Archer u.v.m.