Grün lesen

Gutes Putten bedarf -wie wir bereits erfahren haben- keiner besonderen körperlichen Vorraussetzungen und keiner schwierigen Bewegungsabläufe. Folgendes Statement ist zwar kurz, sein Inhalt spricht aber ziemlich genau die wirkliche Komplexität des Puttens an.

Nur die wenigsten Putts laufen gerade aus!

Invertiert würde diese Aussage behaupten, dass die meisten Putts ein Break besitzen. Das wiederum würde nach sich ziehen, dass Sie in den meisten Fällen das Break des Grüns vor Ihrem Putt korrekt lesen müssen, um mit einem guten Putt-Stroke Ihren Ball zu lochen. Die beste Ausrichtung, ein optimal gefitteter Putter und der wiederholbarste Putt-Stroke wird Ihnen nichts nützen, wenn Sie nicht in der Lage sind, das Grün richtig zu lesen. Und das korrekte Lesen des Grüns ist schwieriger als Sie zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht glauben möchten.

Im Folgenden werde ich Ihnen erklären, was genau die Schwierigkeiten beim Lesen des Grüns sind und wie Sie diese meistern können. Mit dem vermittelten Wissen werden Sie in der Lage sein, Breaks richtig zu erkennen und sich optimal auf den jeweiligen Putt vorzubereiten. Sie werden erstaunt sein, wie viel konstanter Sie putten werden mit dem richtigen Know-How des Greenreading.

Das eigentliche Problem beim Grün lesen

Das korrekte Break wird fast immer unterschätzt!

Sicherlich haben Sie schon mal einen Golf Kommentator bei einer Übertragung sagen hören, dass ein Putt auf der Anfängerseite des Loches vorbei geschoben wurde. Mit Anfänger- oder Amateurseite ist gemeint, dass der Ball unterhalb des Loches bleibt. In den meisten Fällen wurde er also mit zu wenig Break gespielt.

Doch was ist eigentlich genau das Break eines Putts, welche Faktoren haben Einfluss auf die Bahn des Balles und warum brechen Golfbälle überhaupt. Damit Sie die Problematik und Methodik beim Lesen des Grüns richtig verstehen können, ist es nun an der Zeit ein paar Begrifflichkeiten und Theorien  zu definieren.