Sweetspot

Der Treffpunkt eines Putts bezieht sich auf die Mitte der Kontaktfläche zwischen der Schlagfläche Ihres Putters und dem getroffenen Ball. Idealerweise fällt dieser Treffpunkt mit dem sogenannten Sweetspot zusammen.

So fühlt sich der Sweetspot an

Ein gutes Treffmoment erkennt man an einem weichen Feedback beim Treffen das Balles. Die Schlagfläche wird sich bei einem im Sweetspot getroffenen Ball nicht verdrehen und der Ball erhält die maximale Energie des Schlägers übertragen. Sie spielen den Putt mit der korrekten Distanz und halten den Ball auf der richtigen Linie. Und wenn Sie das Grün richtig gelesen haben und korrekt ausgerichtet waren, haben Sie eine gute Chance den Putt zu lochen.

Jeder Putter besitzt einen einzigartigen Sweetspot. Die exakte Position kann je nach Modell aber variieren. Konstruktion, Gewichtsverteilung und Schafthebel sind verantwortliche Merkmale für die Positionierung des Sweetspots.

So finden Sie den Sweetspot eines Putters

  • Hilfsmittel: 1 x Putter, 1 x Holztee

Zur Bestimmung des Sweetspots eines beliebigen Putters halten Sie den Schläger bitte am Griff mit der linken Hand (für Rechtshänder)  so, dass der Lie des Schaftes auch in der Luft eingehalten wird.  Die Sohle des Putters sollte also so hängen, als würde sie auf dem Boden aufliegen. Halten Sie den Putter so locker wie möglich in den Fingern, während die Putterspitze auf Sie zeigt.

Tippen Sie nun mit der Spitze des Tees auf halber Höhe und square gegen die Schlagfläche. Gehen Sie dabei am besten von der Ferse aus in Richtung Spitze vor. Je näher Sie dem Sweetspot kommen, desto weniger verdreht sich der Putter in Ihrer Hand. Spüren Sie die Vibrationen in Ihren Fingern? Es gibt eine einzige Stelle auf dem Face, bei der sich der Putter nicht verdrehen wird und die Vibrationen am geringsten sind. Das ist der Sweetspot des jeweiligen Putters.

Aber Vorsicht!

Die gefrästen oder lackierten Ziel-Markierungen der Produzenten müssen nicht zwangsläufig mit der Position des Sweetspots zusammen fallen. Oft sind es vielmehr ästhetische Gründe, die die Platzierung der Zielhilfen bestimmen.