Putterkopf-Balance

Unter der Putterkopf-Balance versteht man die Gewichtsverteilung innerhalb des Schlägerkopfes.

Sehr oft ist die Rede von Heel-Toe (Ferse-Spitze) balanced Puttern. Diese Art des Putter Designs ist seit vielen Jahren für seine außerordentliche Fehlertoleranz bekannt und wird auch von vielen Golf Pros bevorzugt. Das Prinzip ist simpel. Der Putterkopf wird so konstruiert, dass möglichst viel Gewicht weg vom Sweetspot an die äußeren Bereiche des Kopfes platziert wird. Das bewirkt eine geringere Rotation des Putterkopfes bei schlecht getroffenen Putts und somit eine richtungsstabilere Schlagfläche. Infolgedessen startet der Ball näher auf der perfekten Linie und mit einer Geschwindigkeit, die näher bei der perfekten liegt.

Alles hat bekanntlich Vor- und Nachteile. Ein Nachteil eines Heel-Toe balanced Putters ist, dass sich schlecht getroffene Bälle meist noch gut anfühlen. Langfristig kann das bedeuten, dass die Qualität des Schwunges und des Treffmoments nachlässt. Sie sollten also darauf achten, dass sich Ihr Treffbereich mit Verwendung eines solchen Putters nicht verschlechtert. In der Rubrik Trainings-Hilfsmittel finden Sie auch einige Hinweise und Tools, mit denen Sie Ihre Treffqualität und Ihren Treffmoment-Bereich gezielt trainieren können.